LYRIKZIN Premiere 3 neuer Broschüren zum Lausitzer Lyrikfestival ~ 6.September

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Kommentar von Wolfgang Wache zum Lausitzer Lyrikfestival und den neuen Ausgaben des Lyrikzin

Das Lausitzer Lyrikfestival hat sich in den vergangenen Jahren als ein außergewöhnlicher Ort der literarischen Begegnung und kulturellen Selbstvergewisserung etabliert. Mit der bevorstehenden Veröffentlichung der drei neuen Ausgaben des Lyrikzin – Nummer 9, 10 und 11 – wird dieser Anspruch auf eindrucksvolle Weise eingelöst. Die Coverentwürfe, die bereits erste visuelle Eindrücke vermitteln, sind Ausdruck einer poetischen Vielfalt, die sich nicht nur in der Sprache, sondern auch in der Form und im Medium manifestiert.

Lyrikzin 9 – Bild = Poesie

Diese Ausgabe widmet sich der Verschränkung von visueller Kunst und lyrischem Ausdruck. Die poetischen Beiträge werden durch bildnerische Arbeiten ergänzt, die nicht bloß Illustration sind, sondern selbst als poetische Texte gelesen werden können. Die Silhouetten im roten Wald verweisen auf die Idee, dass Lyrik auch im Bildraum existiert – ein intermedialer Dialog, der die Grenzen des Gedichts erweitert.

Lyrikzin 10 – Liedtexte als literarische Form

Mit der zehnten Ausgabe wird das Spannungsfeld zwischen Musik und Poesie ausgelotet. Liedtexte, oft unterschätzt als literarische Form, werden hier als eigenständige lyrische Gattung präsentiert. Die grafische Gestaltung mit Notenschlüssel und Uhr verweist auf die Zeitlichkeit und Rhythmik des poetischen Ausdrucks – ein poetisches Ticken, das die Leser:innen in Bewegung versetzt.

Lyrikzin 11 – Heimat in zwei Sprachen

Die elfte Ausgabe ist ein literarisches Bekenntnis zur sprachlichen und kulturellen Vielfalt der Lausitz. Unter dem Titel Heimat – sorbische & deutsche Lyrik versammelt sie Texte, die in einer Schreibwerkstatt unter der Leitung von Jill-Francis Käthlitz (Źilka Ketlicojc) entstanden sind. Junge Lyriker:innen präsentieren hier erstmals sorbischsprachige Gedichte, die nicht nur sprachlich, sondern auch thematisch neue Räume eröffnen. Die Blätter auf dem Cover symbolisieren Verwurzelung und Wachstum – ein poetisches Bild für die Wiederentdeckung und Weiterentwicklung einer bedrohten Sprache.

Das Lausitzer Lyrikfestival als literarische Schatzsuche

Diese drei Ausgaben sind nicht nur literarische Publikationen, sondern Ergebnisse einer kulturellen Schatzsuche, die im Rahmen des Lausitzer Lyrikfestivals ihren Höhepunkt findet. Das Festival ist ein Ort, an dem sich junge Stimmen mit etablierten Autor:innen begegnen, an dem Sprachen sich berühren und neue Ausdrucksformen entstehen. Die Manuskripte sind noch nicht gedruckt – und doch ist ihre poetische Kraft bereits spürbar. Ihre Premiere auf dem Festival wird nicht nur ein literarisches Ereignis, sondern ein kulturelles Statement für die Lausitz als lebendigen Raum der Mehrsprachigkeit und Kreativität.

 

Samstag, 6. September 2025, 14 Uhr

2. Festivaltag mit drei Premieren

PREMIERE 

Lyrikzin 9 Bild*Poesie

Lyrikzin 10 Liedtexte

Lyrikzin 11 Domownja~Heimat

 

+ +  P R E S S E M I T T E I L U N G  + +

 

Taufrisch zum Lausitzer Lyrikfestival: Drei neue Ausgaben des Lyrikzin feiern Premiere

Brieske, 20. August 2025

Zum diesjährigen Lausitzer Lyrikfestival erscheinen drei neue Ausgaben des unabhängigen Lyrikmagazins Lyrikzin, herausgegeben vom Verein „Ich schreibe!“. Die Ausgaben 9, 10 und 11 präsentieren eine poetische Vielfalt, die weit über das Gedicht hinausreicht – mit bildnerischen Arbeiten, Liedtexten und zweisprachiger Lyrik in Deutsch und Niedersorbisch.

Lyrikzin 9 – Bild = Poesie Diese Ausgabe erkundet die Verbindung von visueller Kunst und lyrischem Ausdruck. Junge Autor:innen und Zeichner:innen zeigen, wie Bilder selbst zu Gedichten werden können – ein intermedialer Dialog, der neue Formen des poetischen Sehens eröffnet.

Lyrikzin 10 – Liedtexte Lyrik trifft Musik: Die zehnte Ausgabe widmet sich dem Liedtext als literarischer Form. Poet:innen, die auch als Musiker:innen auftreten, präsentieren Texte, die zwischen Bühne und Buch leben – rhythmisch, performativ und voller Klang.

Lyrikzin 11 – Heimat: sorbische & deutsche Lyrik Ein besonderes Highlight ist die elfte Ausgabe, die erstmals neu entstandene niedersorbische Lyrik präsentiert. In einer Schreibwerkstatt unter der Leitung von Jill-Francis Käthlitz (Źilka Ketlicojc) entstanden Gedichte, die sich mit dem Thema „Heimat“ auseinandersetzen – sprachlich verwurzelt in der Lausitz, literarisch offen für die Welt.

Festivalpremiere Alle drei Ausgaben erscheinen pünktlich zum Lausitzer Lyrikfestival und werden dort erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Buchpremieren sind Teil eines vielfältigen Programms, das Lesungen, Werkstätten und interkulturelle Begegnungen umfasst. Das Festival versteht sich als literarische Schatzsuche – und die neuen Lyrikzin-Ausgaben sind ihre poetischen Fundstücke.

Kontakt & Bestellung Für Rezensionsexemplare, Interviews mit den Herausgeber:innen oder Informationen zum Festivalprogramm wenden Sie sich bitte an: nlz-ich-schreibe@gmx.de

 

 

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