Situation

Bei unseren Lesungen und Gesprächsrunden müssen wir oft erschreckt feststellen, dass viele Kinder und Jugendliche den Begriff „Lyrik“ noch nie gehört haben. Sie können auch mit den Worten „Poesie“ und „Dichtung“ nichts anfangen. Wir sind mit dem Problem konfrontiert, dass bestimmte Bevölkerungsschichten unsere Angebote nicht wahrnehmen, weil sie mit den Begrifflichkeiten nicht vertraut sind. Es zeigte sich, dass es umso wichtiger ist, dass wir unsere Angebote sowohl für spezielles Publikum als auch für eine Breitenförderung im literarischen Bereich abstimmen. Gedichte und Geschichten kann man z.B. schreiben, zeichnen, malen, plastisch gestalten und theatralisch darstellen. Wir bereichern seit vielen Jahren unsere Lesungen mit dem Einsatz von Klanginstrumenten, Bildern, Handpuppen und sogar Düften. Mit unseren Angeboten der kulturellen Bildung geben wir Impulse, aktivieren kreatives Potential, wecken Neugierde und machen Mut zur eigenen künstlerischen und selbstmotivierten Leistung. Die Vernetzung des NLZ „Ich schreibe!“ mit Grund-,Oberschulen, Förder- und Sonderschulen, Gymnasien ist dabei sehr wichtig. Mangel In einer Region mit einer Arbeitslosenquote von fast 15 % sind viele Erwachsene und junge Erwachsene, die auch Eltern und Großeltern sind wenig motiviert und finanziell nicht gut ausgestattet, um ihren Kindern und Enkeln neue Interessengebiete zu erschließen. Für viele SenftenbergerInnen ist der Zugang zu Kunst und Kultur immer noch erschwert. Weiß ein Kind noch nicht um die Angebote und muss von Eltern, Lehrern und Erziehern hingeführt werden, so sind ältere Mitbürger oft apathisch und lethargisch, haben sich in einem ereignislosen Rentnerdasein eingerichtet. Die Vereinsmitglieder erbringen, obwohl oft selbst von Alg II oder Bafög abhängig, einen Großteil der Arbeit unbezahlt. Die Bezeichnung „Ehrenamt“ ist jedoch in diesem Zusammenhang irreführend. Förderer und Unterstützer Die Beschäftigung mit Kunst und Kultur kann Lebenssinn und –motivation bieten. Es gibt für Kulturpädagogen und Künstler noch viel zu tun. Und sie brauchen dabei Partner und Förderer.

Unsere Projekte 2024

21. März Einreichschluss für „junge Kunst in MARGA“

Kinder- und Jugendgalerie im Mai und Juni geöffnet
mit Abstimmung zum Publikumspreis
Buchpremiere mit allen Kunstwerken im September ~ 12. Lausitzer Lyrikfestival

Jugendkunstpleinair im Juni

Kreativer Donnerstag im MARGA-Atelier ab 14 Uhr

Aktionen zur Umsetzung DEINER IDEEN!
Unter 03573-147663 oder nlz-ich-schreibe@gmx.de, auf Facebook, Instagram, Twitter sind wir zu erreichen.
Was hast du vor? Wie können wir dir helfen?

RÜCKBLICK 2023

RÜCKBLICK 2022

 

RÜCKBLICK 2021

Wolfgang Wache, 27. September 2021

Ich habe gerade einige Tage nach meinem 72-sten Geburtstag, mein Herz an ein Bilderbuch verloren. Und an den Clown, der vor allem Ja sagte … nämlich zu sich selbst.
Poetisches Plädoyer, das zu tun, was man möchte.

„Vor genau 60 Jahren nahm der wunderbare Bilderbuchverlag NordSüd in der Schweiz seine Arbeit auf und brachte als erstes das Buch DER CLOWN SAGTE NEIN heraus. Eine bezaubernde und wegweisende Geschichte aus der Feder von Mischa Damjan. Ein Buch, das uns alle darin stärkt, das zu tun, für das wir geboren sind. Uns unsinnigen Vorgaben nicht anzupassen, sondern zu entfalten, was uns ausmacht.
Und nun ist nach 60 Jahren auch DER CLOWN SAGTE NEIN wieder da, dieses Mal passenderweise illustriert von Torben Kuhlmann, der längst seinen ganz eigenen Weg gefunden hat, Bilderbücher für Kinder zu machen, und uns damit regelrecht in Atem hält.
Nein, sagt der Clown, als er wieder die lustige Nummer mit seinem störrischen Esel in der Manege aufführen soll. Und nein sagt auch Theodor, der Esel, der in Wirklichkeit gar nicht störrisch ist. Dressur muss abgelegt werden. Nach anderer Leute Pfeife zu tanzen, das war gestern. Und auf Peitschenknallen zu reagieren, nun, das ist wirklich nichts für den Clown Petronius, den Esel Ferdinand, den Löwen Gustav, das Pferd Ferdinand, den Hund Otto und die liebenswerte Giraffe Luise, die endlich nicht mehr ihren langen Hals für Kunststücke gebrauchen möchte. Die sechs steigen aus, verlassen den Zirkus und beschließen schließlich, ihren eigenen Zirkus zu gründen. Wo sie das tun, was sie wirklich tun möchten. Weil sie es gut können, weil sie es mögen und weil sie es für richtig halten. So was ist ja noch nie passiert! Jeden Abend steht Petronius, der lustigste Clown der Welt, zusammen mit dem störrischen Esel Theodor in der Manege und begeistert das Publikum. Doch heute sagt er Nein. Es macht ihm keinen Spaß, den Narren zu spielen. Viel lieber möchte er Geschichten erzählen – für Kinder und Poeten! Theodor und andere Tiere folgen ihm, um ihren Traum von einem eigenen Zirkus zu verwirklichen, in dem niemand zu einem Kunststück gezwungen wird.
Ihr Zirkus ist einer für all diejenigen, die gern das sehen, was von Herzen kommt. Für all die Kinder, Poetinnen und Poeten des Lebens. Genau wie dieses Buch“


Einige Tage ist es her, da besuchte uns Uli Schmidt in den Vereinsräumen auf dem Margahof 3.
Er übergab mir eine Luftballonblume und sang für mich ein Geburtstagslied. Wir sprachen von den vielen künstlerischen Aktionen, die wir einst allein oder auch gemeinsam mit vielen Akteuren in der Kultur- und Kunstszene erleben durften. Was kann man mit dieser Vergangenheit anfangen? Vergangenheit kann man in den Erinnerungen aufbewahren. Man kann künstlerische Aktionen auch wieder neu beleben. Wir redeten davon, wie man sein Publikum weiterhin mit gespielten und dargestellten Geschichten begeistern kann. Wie man Anregungen zum eigenen Tun an die junge Generation vermittelt. Wir stellten fest, dass es uns immer noch große Freude bereitet, durch unsere Bewegung etwas in der kulturellen Bildungsarbeit bewegen zu können. Niemand zwingt uns dazu, es ist immer noch der alte Traum von der Verwirklichung der eigenen künstlerisch und kulturellen Schaffensprozesse. Nach dieser herzlichen Begegnung mit einem alten Freund musste ich zu einem Projektauswertungstermin nach Großräschen. Dort ergab sich ein kurzes Gespräch mit der Kulturministerin des Landes Brandenburg. Bei diesem setzte ich den Schwerpunkt auf zukünftige Perspektiven für die junge Fachkompetenz im Bereich Literatur, Kunst und Kultur. Ich hatte nur kurze Zeit, alles auf einen Punkt zu bringen, dann rief irgend so ein
Wichtiger: „Wir machen jetzt ein Foto mit Frau Minister und den Anwesenden!“. Dann suchte sie ihre Jacke. Dann nahmen alle Teilnehmer um Frau Ministerin Aufstellung. Lächeln. Der Fotograf bedankte sich für das Erinnerungsfoto von der vergangenen Begegnung. Ich hatte die Chance genutzt, um ein kurzes Gespräch mit der Frau Ministerin zu führen. Ob es bewirkt, dass wir die Grundvoraussetzungen für unsere weitere Wirkungsstätte (Zirkus) schaffen können? Wir bleiben dran.

 

 

Ausschreibung „Mathe, Deutsch & blaue Flecken“ Band 4

Ausschreibungen „junge Kunst in MARGA“

 

MDblFl Ausschreibung-Bd.4
MDblFl-Angaben Werk und Autor

 

Plakat-K-J-galerie_31Maerz2021
Angaben Werk und EinsenderIn-jKiM

 

Publikationen mit Werken des Projekts „junge Kunst in MARGA“

KALENDER 2021 mit Bildern von 2020 und den „12 Argumenten für Kulturelle Bildung“ (zusammengestellt von der bkj)

 

 

 

 

 

 

MEHR erfahren über die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ)

Buch mit bildkünstlerischen und literarischen Werken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

donnerstags 16 – 17:30 Uhr: Die eigene Kreativität entdecken

                   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausstellung „junge Kunst in MARGA“ (April – Juni 2019) in der Begegnungsstätte & Galerie MARGA

Ausstellungseröffnung „junge Kunst in MARGA“

 

 

 

 

 

 

 

Ferienaktion „junge Kunst in MARGA“

 

 

 

 

 

 

 

 

Jugendkunstpleinair auf dem Marktplatz Brieske

Jugendkunstpleinair in MARGA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  * * * Kurse an Schulen und Ferienaktionen

Kalender 2019 mit Textbeiträgen des Schuljahres 2017/2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur konnte 2017 ein vielseitiges Programm der Tage der LITERATUR umgesetzt werden.

* * * Die folgenden Bildergalerien geben einen Einblick in die

Schüler-LITERATUR-Tage 2016

 

Schüler-LITERATUR-Tage 2014