Literarische Schätze der Lausitz heben, katalogisieren, archivieren, aktualisieren, literaturwissenschaftlich aufarbeiten, in der kulturellen Bildungs- sowie Ortsgeschichtsarbeit einsetzen. Seit vielen Jahren ist der Autor Wolfgang Wache neben seiner eigenen literarisch-künstlerischen Arbeit und seinem Engagement für die kulturelle Bildung auch ein interessierter Leser Lausitzer Literatur. Die Idee einen Ort einzurichten, an dem literarische Werke und literarisch Schaffende, die sich der Lausitz widmen, ein Zuhause finden, wartet schon lange auf ihre Umsetzung und Verwirklichung. Karte-2 LL-kl
* Bibliothek
* Gespräche
* Werkstätten
* Lesungen
* Vorträge
* Lausitzer Lyrikfestival

 

31. Januar 2015  ~ 31. Januar 2016 ~ 31. Januar 2017 ~ 31. Januar 2018 ~ 31. Januar 2019 ~ 31. Januar 2020 ~ 31. Januar 2021 ~ 31. Januar 2021 ~ 31. Januar 2022 ~ 31. Januar 2023 ~ 31. Januar 2024 ~ 31. Januar 2025

10 Jahre „Lausitzer Literatursammlung“

Seit 10 Jahren sammeln wir Literatur von Lausitzer AutorInnen und Schriftliches über die Lausitz. Viele Gedichtbände, Erzählbände, Romane etc. sind aus privaten Beständen von Wolfgang Wache und Jana Arlt. Einige AutorInnen des Lausitzer Lyrikfestivals, wie Benedikt Dyrlich oder Christiane Piniek alias Lenka schenken uns ihre Neuerscheinungen. Im Rahmen der finanziellen Möglichkeit erwerben wir auch Druckfrisches, wie den Gedicht- und Grafikband „Jeder Tag hat sein Gesicht“ von Ines Göbel und Carola Kirsch.

Bei der Lausitzer Literatursammlung liegt der Schwerpunkt auf Belletristik.
Sachliteratur, hauptsächlich über die Zeit des Braunkohlenbergbaus, findet man in anderen Archiven.

Dass Geschichtliches auch in literarischer Sprache lebhaft und wirklichkeitstreu vermittelt werden kann, ist z.B. bei A.W.Staub in seiner Publikation „Kumpel Student“ zu lesen.
Auszüge aus diesem Band sind ebenfalls in die Reihe „Das schwarze Gold ist verbrannt“ aufgenommen, von dem der 3. Band in Arbeit ist.

 

Um auch kostspielige historische Publikationen erwerben zu können oder auch Recherchen, Scanns und Kopien veranlassen zu können, hilft uns Ihre Geldspende.

Wer sich gern in Bereichen wie Literaturwissenschaft, Literaturpädagogik u.a. in Bezug zur Lausitzer Literatur einbringen möchte, kann gern in einem Gespräch seine Ideen äußern und die Vereinsarbeit des „Ich schreibe!“/ AG „Lausitzer Literatursammlung“ mitgestalten.

 

Bei unserem Jahresauftakt am 31. Januar 2025 können Sie uns und unseren Verein ab 15 Uhr in der Begegnungsstätte & Galerie MARGA, direkt am Briesker Marktplatz (dort auch Parkmöglichkeiten) kennenlernen!

 

 

NEU in der „Lausitzer Literatursmmlung“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum 9. Geburtstag der „Lausitzer Literatursammlung“
am 31. Januar 2024

Wir haben noch lange nicht so viele Bücher und AutorInnen in unserer Sammlung, wie wir gern hätten! Besondere Momente sind für uns immer die „Lausitzer Lyrikfestivals“ am Ersten Septemberwochenende (6. – 8. 9. 2024), zu dem wir besonders gern DichterInnen der Lausitz einladen, wenn uns z.B. Lenka, Benedikt Dyrlich, Udo Tiffert oder Bernd Lunghard ihre neuen Lyrikbände mitbringen, daraus lesen und uns für die „Lausitzer Literatursammlung“ schenken. Ja, das ist etwas Besonderes! Leider konnten wir bisher keine nennenswerten Fördermittel akquirieren, da freuen wir uns natürlich über jede Geld- und/ oder Buchspende!

 

 

2022 starteten wir die Lesereihe

„Lyrik zwischen Gärten und Zechenhaus“,

bei dem die AutorInnen und das Publikum mit Klappstühlen in der Gartenstadt Marga unterwegs sind. Auf blühenden Wiesen und auf lauschigen Höfen entsteht für eine halbe Stunde eine Lesebühne für vielfältigste LyrikerInnen aus der Lausitz und der Welt.
Zu Gast waren 2022 und 2023 z.B. die deutsch-sorbischsprachigen Poeten Benedikt Dyrlich, Christiane Piniek alias Lenka, Pittkunings, Marion Quitz und Jill Francis Kättlitz.

 

* * *  2021  * * *

Lausitzer Schriftsteller PETER DRESCHER verstorben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erstes Lausitzer Lesefestival in der Gartenstadt Marga / AUGUST & SEPTEMBER 2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21 Lesungen der Vereinsmitglieder und der Autoren des „Autorenkreis Kornblume“ bieten eine Vielfalt an Themen, Genres und Inszenierungen:

Stammtisch „Ich schreibe!“ / Wolfgang Wache lädt Autoren ein

Frauen reden immer über~ / Yana Arlt & Susann Vogel

Es zerreißt mich  / Wolfgang Wache

das Jetzt mit Raureif überzogen  / Yana Arlt

Lyrik ist nichts zum Naschen / Puppenspiel mit Lesung

Rochaden / Susann Vogel

Das Leben nicht so vorgestellt / Nanette Kubusch

Labyrinth ~ Sich auf den Weg machen / Yana Arlt

Auf der Rolltreppe / Bernd Lunghard

Die Wand / Susann Vogel & Yana Arlt

Almanach / „Autorenkreis Kornblume“

Zerrissene Wege / Renate Hensel

.Menschen.punkte.  / Wolfgang Wache & Yana Arlt

Schal aus letzten Lavendelblüten / Yana Arlt

Im Kamillenwald / Lesungen mit Texten junger Autoren / Jens Carl

Kompott / Alexander Kiensch

Grubenlampe / Geschichten und Geschichte aus der Bergbauregion Lausitz

Gedichte zum Abhängen / Stefan Reschke

Ostern war’s / Wolfgang Wache & Yana Arlt

Mathe, Deutsch & blaue Flecken / Lesung aus der Buchreihe und Gesprächsrunde

Lausitzer Literatursammlung / Autoren aus der Lausitz, Literatur über die Lausitz

Freuen Sie sich auf diese Bühnenpräsentationen und seien Sie gespannt auf die literarischen Gäste!

* * *  2020  * * *

31. Januar 2020

5 JAHRE

Lausitzer Literatursammlung

in Brieske-Marga

LR2Feb15-Briesker bauen Lausitz-Bibliothek auf-72

Lausitzer Rundschau, 2. Februar 2015

Autoren in der LAUSITZER LITERATURSAMMLUNG (Auswahl)

* * 2019 * *

5. 10. + 6. 10. 2019 Tag des offenen brandenburgischen Buches

in der Begegnungsstätte & Galerie MARGA / Platz des Friedens 2 (Marktplatz) / 01968 Senftenberg OT Brieske

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

* * 2018 * *

„Ich bin nur ein kleines Licht“ Mina Witkojc‘ zum 125. Geburtstag „Was ich an Mina Witkojc schätze, ist ihre literarische Vielseitigkeit“, sagt Yana Arlt von der Lausitzer Literatursammlung. Sie sieht in ihrem eigenen lyrischen Schaffen Parallelen zum Oevre der sorbischen Dichterin und Journalistin, die vor 125 Jahren, am 28. Mai 1893 in Burg/ Spreewald geboren wurde. Mina Witkojc beginnt als Jugendliche Gedichte in deutscher Sprache zu schreiben. Das ist deshalb nennenswert, weil es der Begegnung mit Arnošt Muka, dem sorbischen Schriftsteller und Volkskundlers bedarf, um für die 30 Jährige den Anstoß zur Auseinandersetzung mit den eigenen wendischen Wurzeln zu geben. Jetzt schreibt sie in Niedersorbisch und arbeitet als Redakteurin beim „Serbski Casnik“. Es entsteht auch der Text „Mysli wo wojnje/Gedanken über den Krieg“, der für Yana Arlt so aktuell wie damals ist und den sie deshalb in das Leseprogramm aufnimmt, das sie zu Mina Witkojc‘ 40. Todestag im Jahr 2015 gemeinsam mit Günther Paulisch (Domowina Ortsgruppe Senftenberg), Susann Vogel (Dichterin und Literaturwissenschaftlerin) und Hanka Mark (Schauspielerin und sorbische Muttersprachlerin) in Senftenberg gestaltet. „Wenn ich in Schulen und Bibliotheken Autoren der Lausitzer Literatursammlung vorstelle“, so Yana Arlt, „lese ich diesen eindringlichen Text von Mina Witkojc und frage, ob die Zuhörer sagen können, wann er geschrieben wurde.“ Doch 1928 und in den Folgejahren entstehen in Burg, Erfurt und Prag nicht nur Artikel, Essays und Briefe sondern besonders auch Gedichte. Die „Erfurter Erinnerungen/ Erfurtske spomnjeśa“ widerspiegeln die Zeit um 1941, in der Mina Witkojc, unter der Ausweisung aus der Lausitz leidet. Trotz allem bewahrt sich die Dichterin den poetischen Blick auf ihre Heimat und die Lebensbegegnungen. So setzt sie in „Geburtstagsgeschenk“ ihrer Großmutter ein Denkmal und Kito Lorenc, sorbisch-deutscher Lyriker, Übersetzer und Dramatiker übersetzte aus „Mjatel“ die letzten Verse: „Da nun der Frühling kam – erwach doch, lebe! Aus dunklem Todesschlaf die Flügel hebe, daß sie mit allen Farben schmück die Sonne!“ Lausitzer Literatursammlung/ Literaturzentrum „Ich schreibe!“

Lausitzer Rundschau, 2. Februar 2015

 

 

* * * * * Am 31. Januar 2018 trafen sich die Initiatoren und Sympathisanten der „Lausitzer Literatursammlung“ in den Vereinsräumen des Literaturzentrums „Ich schreibe!“ in Senftenberg und sprachen über die Vorhaben im neuen Jahr. Anwesend war auch Eckhart Stein vom „Verein für Heimatpflege 1909 e.V.“ Senftenberg, der sich für eine Kooperation mit dem NLZ „Ich schreibe!“ e.V. einsetzt. Auch die enge Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Senftenberg wird fortgesetzt.                                    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

* Seit November 2015 gibt es die Veranstaltungsreihe „Autoren im Gedankenaustausch mit Autoren“ präsentiert werden Werke aus der Lausitzer Literatursammlung

Die erste Veranstaltung widmete sich Mina Witkojc

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Im Januar 2016 stellt Wolfgang Wache neben Leben und Werk von Horst Mönnich auch eigene Texte vor.

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