JULI + AUGUST in der Begegnungstätte & Galerie MARGA

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* * Michael Christopher mit sich selbst im Wettstreit * *

„Eigentlich ist das heute kein richtiger Slam“, stellt Michael Christopher fest. Kurzerhand tritt er in den Wettstreit mit sich selbst, bestimmt fünf der Anwesenden zu Juroren. Und ist mehr als überrascht vom „Sieger“ des Abends. In zwei Stunden kann sich der junge Poet richtig ausleben, er steht allein auf der Bühne, liest Texte, die er lange nicht mehr in der Hand hielt oder die er selten auf den deutschen Lesebühnen zum Besten gibt. Das Publikum ist begeistert, freut sich an bekannten Texten und neuen und fordert sogar noch eine Zugabe. Zu manchen Texten gibt es Anekdoten zu erzählen, über die Umstände ihrer Entstehung oder skurrilen Situationen, in denen sie dargeboten wurden, denn immerhin verfügt Michael Christopher über 5 Jahre Bühnenerfahrung. „Vielen Dank für die Einladung“, sagt der Autor, „hier ist eine schöne Lesestimmung, ich komme bestimmt mal wieder.“ Das hoffen die Veranstalter auch.
AGENDA-Diplom
Ferienaktion in der Gartenstadt Marga UND Kunstraum MARGA

* * Es ist ein Film geworden! * *

Was erwartet uns als Veranstalter, wenn wir Kinder zu einer Ferienaktion nach MARGA einladen? Sind Zeichen- oder Maltalente darunter? Gibt es jemanden, der gern schreibt oder doch lieber etwas modellieren möchte, der fotografiert oder filmt? „Auf kreativen Wegen die Gartenstadt Marga entdecken“ – so hatten wir es angekündigt. Und? Es ist ein Film geworden! Bei einem Spaziergang suchten wir uns die interessantesten und schönsten Orte für unsere Filmaufnahmen aus und entdeckten dabei so manche versteckte Ecke, rätselhafte Zeichen an Wänden, lustige Schattenspiele, geheimnisvolle Reliefs und idyllische Plätze. Erstaunlich was so ein kleiner Ort alles zu bieten hat. Zur Erarbeitung der Sprechertexte tauchten wir noch einmal in die ca. hundertjährige Geschichte der Arbeiterkolonie und Gartenstadt. Am zweiten Werkstatttag hieß es dann: Aufnahme! Die Teilnehmer ließen sich von einer lautstarken Kehrmaschine, dem Kirchturmuhrschlag zur Mittagsstunde und einigen Versprechern aber nicht aus der Ruhe bringen. Im Grobschnitt ergaben die Bemühungen ca. 7 min Film an 6 Stationen gedreht. Die konnten sich alle gemeinsam am Sonntag anschauen und erlebten zum Abschluss der Ferienaktion noch den Liederpoet und Märchenerzähler Pittkunings.

* * Wolfgang Wache zeigt Künstlern des Pro Ars Lausitz e.V. die interessantesten Wege und grünsten Ausblicke in Marga * *

Nein, sie waren nicht mit Skizzenblock und Staffelei gekommen, die Künstler und Kunstinteressierten des Pro Ars Lausitz e.V. Einmal im Monat treffen sie sich zum Austausch. Der Sommer lädt besonders zu gemeinsamen Ausflügen ein und so verabredeten sie sich mit dem Schriftsteller, Ortschronist und Verleger Wolfgang Wache, der in Marga aufgewuchs, als Künstlerischer Leiter viele Jahre im Kulturhaus arbeitete und nun mit seiner Frau wieder in der Gartenstadt wohnt, schreibt und die Begegnungsstätte & Galerie MARGA aufbaut. Der Marganer weiß von Schwierigkeiten zu berichten, die besonders in den 1990-er Jahren auftraten, als die Brikettfabriken weggerissen und viele Bergleute arbeitslos wurden. Von nostalgischen Ausschmückungen der Vergangenheit hält Wolfgang Wache nicht viel aber auch er erinnert sich manchmal wehmütig an die Zeit, als das kulturelle Leben noch von vielen Menschen mitgestaltet und die Veranstaltungen rege besucht wurden. Deshalb freut er sich, dass das Sommerpleinair der regionalen Künstler Ende August in der Begegnungsstätte & Galerie MARGA und auf dem Marktplatz der Gartenstadt stattfinden wird.

* * Was alles in einem Gedicht steckt * *

in der Reihe „Grubenlampe“ wurde es am vergangenen Wochenende sachlich. Nach den Gästen, die uns in die Welt der Erinnerung an Kindheit und Jugend in Brieske-Ost führten oder uns mit poetischen Sichtweisen auf Ereignisse und Erlebnisse vertraut machten oder uns die Lebensart junger Menschen um die Ohren slamten, begrüßten wir am letzten Samstag die Literaturwissenschaftlerin Susann Vogel auf der kleinen Bühne in MARGA. Sie erschloss mit analytischem Blick zwei Texte von Lausitzer Dichterinnen, die auch Mitglied im Autorenkreis Kornblume sind. Aus der Publikation „Jahreszeiten“ wählte Susann Vogel den Text „Ich sehe mich sitzen dort im Pavillon der Zeit“ von Yana Arlt, den sie auch im Vergleich zu Nanette Kubuschs Text „Ein warmer Lichtstrahl“ betrachtete. Die Überlegungen und Darstellungen der Literaturwissenschaftlerin regten die Zuhörer an diesem Abend zu eigenen Erkenntnissen an, über die sich anschließend lebhaft ausgetauscht wurde.

Kunstraum MARGA im August ENTFÄLLT

 

 

 

 

 

 

 

26. und 27. August 2017

Sommerpleinair der Künstlervereinigung „Kreis 07“

auf dem Marktplatz Brieske / Begegnungsstätte & Galerie MARGA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SEPTEMBER + OKTOBER 2017

* * Tage der LITERATUR * *

mit Lausitzer Lyrikfestival

Demnächst auf diesen Seiten das vollständige Programm

 

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